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Wenn ich du wäre …

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Samstag Morgen. Punkt 9 Uhr. Um diese Uhrzeit sollte es losgehen. Wir wollten unseren Roadtrip pünktlich beginnen. Wobei hier vielleicht anzumerken ist, dass es sich hierbei keinesfalls um deutsche Pünklichkeit handelt. Denn in Südafrika (und das musste ich auch erstmal lernen) wäre das folgende Sprichwort wohl passender: Eine halbe Stunde nach der Zeit ist des Südafrikaners Pünktlichkeit. Tatsächlich könnte man allerdings selbst nach dieser Definition nicht mehr behaupten, dass wir rechtzeitig nach Hermanus aufbrachen. Des Volunteers Pünktlichkeit war zumindest an jenem morgen großzügige eineinhalb Stunden später. Vielleicht war das Braai, zu welchem wir am Freitag Abend eingeladen hatten, doch nicht so förderlich für unseren Zeitplan. Dennoch saßen wir schließlich vollzählig und mehr oder weniger frisch in den beiden Autos verteilt, um unseren Roadtrip nach Stellenbosch anzutreten. Ein kleines Städtchen in der Nähe von Kapstadt, dass für seine Universität und seinen Wein bekannt ist.

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Gansbaai Highlights – things to do besides Shark Cage Diving

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Nun sitze ich hier. In meiner neuen Küche. Nach drei Wochen wieder umgezogen. Von Gansbaai aus dem kleinen Fischerörtchen nach Hermanus in das etwas größere Fischerörtchen. Draußen regnet es. Weil die Kinder nur eine Schuluniform haben und die nicht nass werden soll, fällt das Training aus und wir haben frei. Was macht man also als Volunteer wenn man gerade kein Volunteer ist? Man könnte zum Beispiel, wie ich eben, den Fragebogen von Grootbos ausfüllen, indem man dann genau dazu Stellung nehmen soll: „I have found ample opportunities to enjoy activities outside the foundation.“ Und tatsächlich habe ich dieser Aussage zugestimmt und das nicht nur um zu schleimen. Der Fragebogen war nämlich anonym. Hier kommen also meine Highlights aus meinen drei Wochen in Gansbaai.

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Settling in

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„Damals“ (vor knapp zwei Wochen), als ich am Capetown International Airport landete, wurde ich von drei Mädels eingesammelt. Drei Mädels, die während der Autofahrt gemeinsam zu One Direction Liedern mitsangen. Drei Mädels, die alle fünf Minuten anfingen zu kichern über irgendeinen Insider, dessen Entstehung mir mehr als schleierhaft war. Und drei Mädels, die mir begeistert von einem Projekt erzählten, mit Namen und Begriffen um sich warfen, die ich alle nicht kannte. Und schließlich erwähnten zwei von Ihnen in einem Nebensatz, dass sie selber erst vor zwei Wochen bei Grootbos angefangen hatten. Zwei Wochen. Würde ich in zwei Wochen auch wie diese drei Mädels sein?

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Hockeytraining nach südafrikanischer Art

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Als Freiwillige ins Ausland und Hockeytraining geben. Mit Kindern aus den Townships in Gansbaai spielen. Ein bisschen Integration und ein paar Sprachbarrieren überwinden. So weit so gut, hatte ich mir damals gedacht. So sehr konnte sich das Trainieren von südafrikanischen Kindern doch gar nicht von dem Training in Deutschland unterscheiden. Oder?

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Flaschenpost 💌💭

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In weniger als drei Wochen ist es so weit. Einerseits kann ich es kaum erwarten und immer wenn mich irgendwas gerade nervt (meine Lieblinglehrer 😏) denke ich mir: Bald bin ich weg. Bald bin ich weg. Bald bin ich weg. Aber andererseits zieht es sich auch in meinem Bauch zusammen, wenn ich mit meinen Freundinnen unterwegs bin und dann denke ich immer: Was zum teufel mache ich ohne meine Hühner? 

Heute musste ich mich von der ersten verabschieden, weil sie die nächsten Wochen in der Schweiz sein wird. Alles war normal wie jeden Tag und jetzt realisiere ich erst, dass sie jetzt für ein halbes Jahr nicht da sein wird. Und ich werde ein halbes Jahr einfach verschwunden sein. Das ist jetzt nix Neues so ist das halt einfach bei Auslandsaufenthalten! Aber dagegen habe ich mir eine Kleinigkeit einfallen lassen …

Bei uns ist es üblich derjenigen, die geht, eine Kleinigkeit zu schenken. Am besten gefällt mir hierbei die Idee der Freundin viele liebevolle Briefe mitzugeben. Das besondere dabei ist, dass sie immer für besondere Anlässe geschrieben sind. Man würde dann einen an Weihnachten, einen zum Geburtstag aber auch bei Liebeskummer Briefe öffnen können. So hat man einen Teil der Freundin immer dabei. Ich fand diese spezielle Art der Brieffreundschaft so schön, dass ich auch meiner Ami so etwas zum Geburtstag gemacht habe.