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Von Shopaholic bis Capsule Wardrobe: Der Weg zum Traumkleiderschrank – Teil 1

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Wenn es beginnt unter deinen Füßen zu rascheln, der Sonnenaufgang Tag für Tag später zu bewundern ist und man plötzlich hohe Strümpfe anziehen muss, um in den Lieblingsröcken nicht zu frieren, dann merkt man, dass der Herbst anbricht. Und mit dem Wechsel der Jahreszeiten bricht auch eine neue Saison an. Die luftigen Sommerkleider und Off-Shoulder-Blusen werden durch Wollmäntel und kuschelige Schals ersetzt. Und natürlich hat auf einmal jeder einen Grund voller Freude in die Stadt zu fahren und los zu shoppen. Übereifrig werden die Portemonnaies geleert und die Schränke gefüllt bis sie überquellen. Kurze Zeit später stellt man fest, dass der TRAUMpulli doch nur in der Ecke liegt und der Samt Trend doch nicht so zu einem passt. Stattdessen hat man wieder nichts zum Anziehen und außerdem echt eine Hose zu wenig!

Doch das muss nicht so sein. Man muss nicht jedem Trend hinterher laufen, um Stil zu haben. Ebenso wenig braucht man den größten, vollsten Kleiderschrank, um morgens zu wissen, was man anziehen soll. Tatsächlich ist in diesem Fall weniger manchmal mehr. Das wusste auch schon die Pariserin. Denn der French Chic ist eigentlich das Vorbild jedes Capsule Kleiderschrankes. Deshalb wird dieser Blogposts der erste einer Reihe sein, in dem es darum geht seinen eigenen Stil zu finden, um sich tatsächlich glücklich zu kaufen und immer gut angezogen zu sein.

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Plastikmüll adè!

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Es ist kein Geheimnis, dass viele Strände eher einem Müllparadies, als dem Urlaubsparadies ähneln. Oft schlägt dann ganz schnell die heitere Stimme in Empörung um. Und natürlich finden deshalb regelmäßig Müllsammelaktionen von Umweltvereinen wie z.B. Nabu statt. Allerdings ist vielen nicht bewusst, dass diese verschmutzen Strände nur ein Bruchteil der gesamten Verschmutzung der Meere darstellt. Denn derzeit sollen in etwa 270.000 Tonnen an Plastikmüll auf der Oberfläche der Weltmeere schwimmen, wie Forscher des 5 Gyres Institute in Monterey für eine Studie herausfanden (Vgl. welt.de). Doch auch diese Masse, die 38.500 Müllwagen füllen würde, umfasst noch nicht das gesamte Volumen. An der Oberfläche sollen nämlich nur bis zu 30% des Plastikmülls treiben. Die restlichen 70% befinden sich in tieferen Wasserschichten, in denen sie sämtliche Ökosysteme zerstören.

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Karla, der Drahtesel und Ich

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Ich habe eine Frage: Wieso assoziiere ich mit Fahrradtouren durch Schleswig-Holstein Rentner die Urlaub machen? Natürlich, es gibt etliche von ihnen, die mit ihren Elektro-Bikes die Fahrradwege und Straßen unsicher machen, stets fünf Karten in ihrer Bauchtasche haben und eben mit Vorliebe die Bevölkerung, die sich auf ihren normalen Fahrrädern den Berg hochquält, ohne Strampeln überholen. Und trotzdem hatten Karla und ich eben die Idee eine Fahrradtour von Eutin nach Sylt zu machen. Wenn uns jemand fragen würde, wie wir denn auf diese Idee gekommen sind, dann wüsste ich keine Antwort. Sie war eben einfach da.

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Lieblingsgut – frischer Wind auf der Designmesse

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„Ach Lara, du brauchst keine Stadtführung machen. Ich war ja schon mal in Hamburg! Zeig mir doch sonst einfach die Insider und deine Lieblingsecken und dann gehen wir das ganz entspannt an!“, antwortete Miron auf meine Frage, was er denn in Hamburg  machen wolle. Insider also. Lieblingsecken. Augenblicklich begann es in meinem Kopf zu rattern. Was könnte ich mit ihm machen (außer Schoppen – das geht ja bekanntlich immer), was ihn nicht langweilen würde? Natürlich sollte es etwas besonderes sein, aber auch nicht zu übertrieben. Ich wollte ihm etwas von Hamburg zeigen, aber nicht den Touristenführer machen. Und ehe ich mich versah, befand ich mich mitten in einem Schlachtfeld, auf dem sich meine Ideen und Ansprüche niedermetzelten.

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Eiszeit – Die schönste Zeit

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Was gibt es schon schöneres, als nach einem langem Tag nach Hause zu kommen und zu wissen, dass da etwas auf dich wartet? Den ganzen Tag während du auf den Sitzbänken in der viel zu stickigen Bahn gestorben bist, war es gut versteckt in den eisigen Fächern deines Tiefkühlers. Und nun ist es so weit. All das Sehnsüchtige Schmachten nach etwas Erfrischenden Süßem ist vorbei, denn quietschend öffnest du die Tür deines Tiefkühlers. Bitte mach, dass sich die Schubladen jetzt nicht verkanten. Bitte, bitte, bitte. Doch alles geht reibungslos und so hält du schließlich dein langersehntes Eis in der Hand, steckst den Arm in die Höhe (hoffentlich hängen eure Lampen in der Küche nicht so tief, dass du sie herunterschlagen könntest) und imitierst mit deiner Stimme einen Sportkommentator: „Wird sie es schaffen? Wird dies der Löffel zum Sieg sein? JAAAAAAAA! JAAAAAAAA! Es ist vollbracht! Ich bin der Eismeister!“ Okay das war vielleicht ein bisschen übertrieben, aber in etwa diesen Träume hänge ich nach, während ich mich nach der Schule nach Hause quäle und mich frage, warum die Klimaanlagen in der Bahn eigentlich nie funktionieren.

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Alternative Wege

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Nun es ist einige Zeit seit meinem letzten Blogpost vergangen. Und einige Zeit nach KUS. Und ich denke, dass ich nun den Punkt erreicht habe, an dem ich realisiert habe, dass dieses Kapitel in meinem Leben nun vorbei ist. Ab jetzt lebt dieses Abenteuer nur noch in meinen Erinnerungen und ich werde meine Erfahrungen in meinem Herzen bewahren, um mich neuem zu widmen. Dingen, die mich eigentlich schon seit September beschäftigen und den ganzen Winter über in meinem Kopf herum gespukt sind. Jedes Mal, als ich mir Kleider überstreifte, trat meine Idee wieder ins Bewusstsein mich endlich von der Fast Fashion Industrie loszusagen und den inneren Öko in mir zu befreien. Und nun habe ich den ersten Schritt in diese Richtung gewagt, auch wenn es eine kleine Odyssee war. Aber dafür ist es ein umso Gefühl das Shirt aus Bio-Baumwolle am Morgen anzuziehen und sich bei Kälte in den nachhaltigen Cardigan einzukuscheln und dabei kein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Natürlich habe ich immer noch meine normalen Klamotten, aber nachkaufen werde ich nichts mehr in der Art. Das habe ich mir zumindest vorgenommen.

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Flash back – Die Nutella Diskussion

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Dort lagen wir nun bei den Cayos Holandés im Gebiet der Kuna Indianer. Um uns herum schillerte das türkisblaue Wasser, während Amelie mit zitternden Händen ihr Referat begann. Ich erinnere mich noch daran, als wäre es gestern gewesen, wie aufgeregt sie war. Doch die Sonne wollte einfach nicht aufhören zu scheinen und bei dieser Kulisse konnte das Referat über die indigene Bevölkerung Panamas doch gar nicht anders, als gut werden oder? Die Wahrheit ist, dass es nicht einfach nur gut war. Es ging tief unter die Haut. Amelie hielt zum Einstieg einfach nur ein Nutella-Glas hoch und stellte uns eine Frage. „Was hat dieses Nutella-Glas mit der indigenen Bevölkerung Panamas zu tun?“