All Posts Filed in ‘Fair Fashion

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Von Shopaholic bis Capsule Wardrobe: Der Weg zum Traumkleiderschrank – Teil 1

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Wenn es beginnt unter deinen Füßen zu rascheln, der Sonnenaufgang Tag für Tag später zu bewundern ist und man plötzlich hohe Strümpfe anziehen muss, um in den Lieblingsröcken nicht zu frieren, dann merkt man, dass der Herbst anbricht. Und mit dem Wechsel der Jahreszeiten bricht auch eine neue Saison an. Die luftigen Sommerkleider und Off-Shoulder-Blusen werden durch Wollmäntel und kuschelige Schals ersetzt. Und natürlich hat auf einmal jeder einen Grund voller Freude in die Stadt zu fahren und los zu shoppen. Übereifrig werden die Portemonnaies geleert und die Schränke gefüllt bis sie überquellen. Kurze Zeit später stellt man fest, dass der TRAUMpulli doch nur in der Ecke liegt und der Samt Trend doch nicht so zu einem passt. Stattdessen hat man wieder nichts zum Anziehen und außerdem echt eine Hose zu wenig!

Doch das muss nicht so sein. Man muss nicht jedem Trend hinterher laufen, um Stil zu haben. Ebenso wenig braucht man den größten, vollsten Kleiderschrank, um morgens zu wissen, was man anziehen soll. Tatsächlich ist in diesem Fall weniger manchmal mehr. Das wusste auch schon die Pariserin. Denn der French Chic ist eigentlich das Vorbild jedes Capsule Kleiderschrankes. Deshalb wird dieser Blogposts der erste einer Reihe sein, in dem es darum geht seinen eigenen Stil zu finden, um sich tatsächlich glücklich zu kaufen und immer gut angezogen zu sein.

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Hamburg goes sustainable

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Wenn ich Menschen erzähle, dass ich nur noch Fair Trade Klamotten kaufe, werde ich entweder schief angeguckt oder aber es hagelt Ausreden, warum es ihnen niemals möglich wäre, ein nachhaltiger Konsument zu sein. Oft hört man dann „Das ist doch viel zu teuer!“ oder aber auch, dass sie gar nicht wüssten, wo man Fair Fashion kaufen kann. Dabei muss das doch gar nicht sein, denn wir sind ja nicht im Mittelalter und ich bin auch kein Missionar auf Kreuzzug. Dennoch sind diese Aussagen zum Teil Irrtümer, die ich in diesem Artikel gerne aus dem Weg räumen würde.

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Lieblingsgut – frischer Wind auf der Designmesse

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„Ach Lara, du brauchst keine Stadtführung machen. Ich war ja schon mal in Hamburg! Zeig mir doch sonst einfach die Insider und deine Lieblingsecken und dann gehen wir das ganz entspannt an!“, antwortete Miron auf meine Frage, was er denn in Hamburg  machen wolle. Insider also. Lieblingsecken. Augenblicklich begann es in meinem Kopf zu rattern. Was könnte ich mit ihm machen (außer Schoppen – das geht ja bekanntlich immer), was ihn nicht langweilen würde? Natürlich sollte es etwas besonderes sein, aber auch nicht zu übertrieben. Ich wollte ihm etwas von Hamburg zeigen, aber nicht den Touristenführer machen. Und ehe ich mich versah, befand ich mich mitten in einem Schlachtfeld, auf dem sich meine Ideen und Ansprüche niedermetzelten.

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Alternative Wege

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Nun es ist einige Zeit seit meinem letzten Blogpost vergangen. Und einige Zeit nach KUS. Und ich denke, dass ich nun den Punkt erreicht habe, an dem ich realisiert habe, dass dieses Kapitel in meinem Leben nun vorbei ist. Ab jetzt lebt dieses Abenteuer nur noch in meinen Erinnerungen und ich werde meine Erfahrungen in meinem Herzen bewahren, um mich neuem zu widmen. Dingen, die mich eigentlich schon seit September beschäftigen und den ganzen Winter über in meinem Kopf herum gespukt sind. Jedes Mal, als ich mir Kleider überstreifte, trat meine Idee wieder ins Bewusstsein mich endlich von der Fast Fashion Industrie loszusagen und den inneren Öko in mir zu befreien. Und nun habe ich den ersten Schritt in diese Richtung gewagt, auch wenn es eine kleine Odyssee war. Aber dafür ist es ein umso Gefühl das Shirt aus Bio-Baumwolle am Morgen anzuziehen und sich bei Kälte in den nachhaltigen Cardigan einzukuscheln und dabei kein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Natürlich habe ich immer noch meine normalen Klamotten, aber nachkaufen werde ich nichts mehr in der Art. Das habe ich mir zumindest vorgenommen.