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Rezept: Veganes Tuna Sandwich oder Wrap – gluteinfrei

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Wer kennt das nicht, wenn man merkt, dass langsam die Stimmung kippt und nicht nur der Bauch immer gruseliger wird? Ich denke jeder hat mindestens eine Person in seinem Umfeld, diesen einen Freund, oder dieses eine Familienmitglied, das man nicht im hungrigen Zustand erleben möchte. Aber was soll man tun, wenn es mal wieder im Bäuchlein grummelt und man feststellen muss, dass man eigentlich nichts essen kann. Denn der eine ist Veganer und dann gibt es da noch den anderen, der zwar „nur“ Vegetarier ist, aber dafür kein Weizen verträgt. Damit in solchen Situationen alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen (oder doch eher Sojamehl-Kuchen?) wird, habe ich das perfekte schnelle und super leckere Rezept.

Zutaten:

Für das vegane Tuna …

  • 1 Schalotte
  • Schuss Olivenöl
  • ein glas Kichererbsen von Alnatura, die müssen nämlich nicht mehr eingeweicht und gekocht werden so wie trockene
  • eine Knolle Rettich
  • 3-4 EL vegane Mayonaise
  • 50-100 g gesalzene Erdnüsse (je nach Geschmack)
  • 1-2 EL weißer Balsamico-Essig
  • 1 Messerspitze Sambal Olek
  • 1 EL körniger Senf
  • Pfeffer, Salz

Für die Wraps …

  • die äußeren Blätter eines Spitzkohls
  • 3-4 geraspelte Möhren
  • ein paar Cherry-Tomaten
  • Avocado und Balsamico oder Guacamole
  • Feldsalat

Für die Sandwichs …

  • Gluteinfreies Vollkorntoast von Schär
  • Avocado und Balsamico
  • ein paar Cherrytomaten oder eine getrocknete Tomate
  • Feldsalat

Zubereitung:

  1. Die Schalotten schälen und fein würfeln, um sie anschließend in einem Schuss Olivenöl glasig zu dünsten. Währenddessen habe ich, als wir die Wraps gemacht haben, vorsichtig die äußeren großen Blätter des Spitzkohls abgetrennt (aus dem Rest haben wir am nächsten Tag Spitzkohl-Auflauf gemacht) und bei 80°C im Dampfgarer gegart. Wenn ihr keinen Dampfgarer habt, dann könnt ihr entweder ein Backrost auf einen Topf mit kochendem Wasser stellen, um den Kohl darauf sanft zu backen, oder ihr kocht ihn ganz kurz. Allerdings ist es wichtig, dass er nicht zu sehr durch ist, denn aus ihm soll ja eine stabile Tasche für den Wrap werden.
  2. Nun können die Zwiebeln mit den Kichererbsen in einen Mixer gegeben werden und so fein wie möglich gehexelt werden. Anschließend wird die Knolle Rettich geraspelt und hinzu gegeben. Diese muss nicht all zu groß sein, denn man soll sie kaum schmecken.
  3. Im nächsten Schritt wird das Mus mit Mayonnaise etwas verfeinert und anschließend mit dem Essig abgeschmeckt, sodass das Tuna nicht zu sauer aber auch nicht zu sehr nach Mayonnaise schmeckt. Im nächsten Schritt gibt man die Erdnüsse in den Mixer hinzu und zerkleinert diese grob, sodass noch ein paar crunchy Stücke vorhanden bleiben. Dieser Geschmacksträger wird dann mit etwas Sambal Olek abgeschmeckt, welches das Tuna etwas pikant machen soll. Betonung liegt auf etwas (!). Also genießt die rote Paste mit Vorsicht :)
  4. Zu guter letzt kann man das Tuna noch mit etwas Senf würziger machen, oder alternativ mit etwas Essig, wenn man kein Senf mag. Allerdings würde ich die Senf-Variante wirklich empfehlen, auch wenn die Paste nicht mein liebstes ist, aber in dem Tuna schmeckt man das kaum. Mit Salz (beachte, dass bereits gesalzene Erdnüsse im Mus sind) und Pfeffer abschmecken und auf die Wraps beziehungsweise Sandwiches verteilen.

Diese werden einfach mit den Zutaten belegt, wobei zu beachten ist, dass die Möhren geraspelt werden sollten. Ich habe bei den Wraps Guacamole oder Avocado und Balsamico geschrieben, weil wir unsere Guacamole immer aus Avocado, Salz, Pfeffer, Zitrone und Frischkäse zaubern. Das gibt der Creme eine super sommerliche Komponente und schmeckt sehr frisch, ist allerdings nicht vegan. Für die vegane Variante solltet ihr also einfach eine gewürzte Avocado auf dem Wrap verteilen, oder ein veganes Guacamole-Rezept ausprobieren.

Ich hoffe, dass ich in diesem Rezept rüberbringen konnte, wie lecker das vegane Tuna eigentlich ist. Es hat nämlich selbst den Fleischessern geschmeckt. Natürlich schmeckt es nicht wirklich nach Tuna, aber es macht satt, ist schön würzig und ich finde es ehrlich gesagt leckerer als das Original … (Vielleicht liegt das daran, dass ich keinen Tunfisch mag!?) …

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