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Sieben auf einen Streich! – Hamburg mit Touris erleben

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Als unsere Projektleitung auf einer Infoveranstaltung vor KUS einmal schmunzelnd erzählte, dass die wahren Kosten der Reise erst wieder in Deutschland auftreten würden, hatten wir ihr zunächst alle nicht geglaubt und bloß etwas höflich gelacht. Tatsächlich allerdings wird mir nun erst bewusst, wie viel Geld man für Bahntickets ausgeben kann. Ständig hat irgend jemand Geburtstag oder es findet ein Festival statt und man ist schon wieder für ein Wochende unterwegs. Es gibt aber eben auch diese Treffen, die einfach aus dem Grund entstanden sind, dass man nach einer bestimmten Person wahnsinnige Sehnsucht hat. Etwa, weil man ein bestimmtes Lied gehört hat und einem die Tränen gekommen sind, denn das letzte mal hatte man diesen Song auf der Pier sitzend gehört. Und so kommt es immer häufiger vor, dass eben Besuch aus ganz Deutschland bei mir eintrudelt und dann eben morgens mit großen Augen fragt, was wir denn jetzt nun machen könnten. In solchen Situationen fragt man sich dann, was man der Person denn eigentlich von Hamburg zeigen will. Was muss ein Tourist einmal gesehen haben? Für mich war das gar keine einfache Frage und deshalb habe ich nun eine kleine Liste zusammengestellt an Hotspots, die auch ein Hamburger sich nicht entgehen lassen sollte.

1. Der Klassiker – Alsterrundfahrt

Als meine Mam mir dieses Vorhaben vorschlug, sah ich sie erst einmal böse an. Natürlich hatte ich keine Lust, mir von alten Männern zwischen Touristen sitzend eine Stadtführung geben zu lassen und mir dabei Seemannsgarn anhören zu müssen. Allerdings gibt es auch Alsterrundfahrten, die am Jungfernstieg starten und im Prinzip wie eine Bahn funktionieren. Man kann einsteigen wo man will und eben auch an der entsprechenden Haltestelle aussteigen. Ein weiterer Bonus: Zumindest unser Kapitän lies uns für umsonst mitfahren, denn er wollte von Jugendlichen kein Geld nehmen.

2. Eis geht immer – Die Lieblingseisdiele

Indem man jemanden an seine Lieblingsorte bringt, vertraut man ihm auch immer Einzelheiten aus seinem Leben an. Irgendwie. Deshalb habe ich meine damalige Alsterrundfahrt mit dem Ziel der Eisdiele „Eiszeit“ am Mühlenkamp in Winterhude gekoppelt. Kein Hamburg-Besuch ohne Milchreiseis!

3. „Einmal Hamburg über den Wolken erleben“ – Clouds

Wenn die Nacht heranbricht, aber es immer noch nicht dunkel ist, weil der Hafen zu hell erleuchtet ist, dann ist die schönste Location, um den Hamburger Hafen zu bewundern 105 Meter über dem Elbniveau gelegen. Auf der schönen Dachterasse der tanzenden Türme (Reeperbahn) befindet sich nämlich eine Bar, auf der man Hamburg von oben erleben kann, allerdings nur man trägt keine Turnschuhe – das mag der Türsteher nämlich gar nicht!

4.  Sonnenuntergang auf dem Wasser – SUP auf der Alster

Jeden Freitag kann man beim SUP Club Hamburg auf einem Stand Up Paddle Board die untergehende Sonne genießen. Die Tour heißt Sundowner und alleine die Bilder lassen einen schon schwärmen.

5. Sushi in der Schanze – Mikawa

Wenn Sushi, dann Mikawa! Das ist zumindest das Motto in meiner Familie. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr einen Grund habt euren Freunden die Schanze zu zeigen. Und nach meinen jetzigen Erfahrungen sind die Gäste spätestens nachdem sie in der Schanze waren hin und weg von Hamburg. Eigentlich könnte ich es mal versuchen die KUSis zu entführen und mit Sushi zu bestechen, vielleicht ziehen sie dann ja in die schönste Stadt der Welt?

6. Picknick auf der Bille – Bootshaus Bergedorf

Da ich ja etwas außerhalb von Hamburg wohne, habe ich auch nicht immer Lust ganz in die Stadt zu fahren. Aber auch zehn Minuten entfernt kann man es sich schön machen. Alles was man braucht ist ein gut gefüllter Picknickkorb, vielleicht eine Kühltasche und eben ein Ruderboot, das man sich im Bootshaus Bergedorf leihen kann, schon kann man die ruhige Idylle und die Ruhe auf der Bille genießen.

7. Schönes aus Hamburg und Umgebung – Stüdermanns

Wenn Sie sich dann schon in Hamburg verliebt haben, dann können sie ihren Lieben natürlich auch noch ein Souvenir mitbringen. Aber bitte keine „I-love-Hamburg -Tasche“ oder einen von diesen hässlichen Magneten. Besser: Bei eurem Schanzenbesuch bei Stüdermann’s vorbeischauen, einem absolut putzigen Laden, der bis an die Decke vollgestopft mit Leckrigkeiten und anderem Schnickschnack aus Hamburg und Umgebung ist!

So das waren zumindest einige meiner Ideen, die glaube ich so ziemlich jedem gefallen könnten. Natürlich geht da noch viel mehr! Ansonsten auf keinen Fall die Franzbrötchen vergessen! Es soll nämlich tatsächlich Menschen geben, die noch nie etwas von diesem Gebäck gehört haben. Unvorstellbar oder?

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