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Eiszeit – Die schönste Zeit

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Was gibt es schon schöneres, als nach einem langem Tag nach Hause zu kommen und zu wissen, dass da etwas auf dich wartet? Den ganzen Tag während du auf den Sitzbänken in der viel zu stickigen Bahn gestorben bist, war es gut versteckt in den eisigen Fächern deines Tiefkühlers. Und nun ist es so weit. All das Sehnsüchtige Schmachten nach etwas Erfrischenden Süßem ist vorbei, denn quietschend öffnest du die Tür deines Tiefkühlers. Bitte mach, dass sich die Schubladen jetzt nicht verkanten. Bitte, bitte, bitte. Doch alles geht reibungslos und so hält du schließlich dein langersehntes Eis in der Hand, steckst den Arm in die Höhe (hoffentlich hängen eure Lampen in der Küche nicht so tief, dass du sie herunterschlagen könntest) und imitierst mit deiner Stimme einen Sportkommentator: „Wird sie es schaffen? Wird dies der Löffel zum Sieg sein? JAAAAAAAA! JAAAAAAAA! Es ist vollbracht! Ich bin der Eismeister!“ Okay das war vielleicht ein bisschen übertrieben, aber in etwa diesen Träume hänge ich nach, während ich mich nach der Schule nach Hause quäle und mich frage, warum die Klimaanlagen in der Bahn eigentlich nie funktionieren.

Neulich war wieder so ein Tag gewesen. Neulich ist gut. Das war gestern. Doch als ich endlich da saß und das Eis löffelte, fragte ich mich, ob in einem Eis mit Schokolade eigentlich auch Palmöl enthalten ist. Hektisch lief ich ein weiteres Mal zum und las die Inhaltsstoffe nach. Ein Glück stellte ich fest, dass in meinem Q“Karamell Sturm“von Ben&Jerrys zum Glück kein Palmöl enthalten war. Ein kleiner Blick auf Codecheck verriet mir aber, dass es auch bei dieser so „fairrrren“ Marke (Ich habe versucht den amerikanischen Akzent aus der Werbung zu imitieren. Betonung liegt auf versucht.) Sorten gibt, die Palmöl enthalten können. Außerdem gehört Ben&Jerry’s zu dem Konzern Unilever. Einem der größten Palmöl-Verwender der Welt, auch wenn die Eismarke in den Punkten der Herstellung und des Handels dem Rest des Konzerns so einiges voraus hat. Was ich aber eigentlich damit sagen möchte, ist dass es eigentlich eher eine Ausnahme ist, dass in manchen Sorten von Ben&Jerry’s eben kein Palmöl enthalten ist.

An diesem Punkt lasse ich nun ganz kurz der Liebe zu meiner Schwester ihren Raum. Denn meine kleine Maus (sie wird mich für diese Bezeichnung hassen) hat im Rahmen ihrer Achtklassarbeit ein Eis-Rezeptbuch ausgearbeitet. Und ich kann bezeugen, dass dieses nicht nur fair hergestellt wurde, sondern auch ohne Palmöl ist. Denn sie hat sogar aufgehört Rama Culinesse zu verwenden, um auf Reissahne umzuschwenken, welche  es bei Budni zu kaufen gibt. Es tut mir leid, aber ich bin so stolz auf sie. Mein absolutes Lieblingseis aus dieser Serie ist das außergewöhnliche Matcha-Eis, mit dem sie mich an dem ersten Abend wieder Zuhause beglückte …

Matcha Eis

150 ml Reissahne

2 Eigelb

65 g Zucker

150 ml Halb und Halb (Die Hälfte Milch; Die Hälfte Sahne)

1 Vanilleschote

3-4 g Matchapulver

  1. Das Halb und Halb auf dem Herd erhitzen bis es fast kocht. Anschließend ein bisschen abkühlen lassen.
  2. Eier und Zucker etwa 30 Sekunden rühren, anschließend das Halb und Halb dazu geben und noch einmal im Kochtopf erhitzen. Jetzt die Sahne und Vanille hinzufügen und kaltstellen. Am besten fünf Stunden in den Kühlschrank stellen, aber eine halbe Stunde reicht zur Not auch aus.
  3. Nun kann das Matchapulver unter gerührt werden. Danach in den Ice Maker für ca. 30-40 Minuten geben.
  4. Das fertige Eis in einen Behälter füllen und kaltstellen. Das fertige Eis in einen Behälter füllen und kaltstellen.

Viel Spaß beim Nachmachen und falls ihr doch lieber Eis einkauft, aber nicht zur Zerstörung des Regenwaldes beitragen wollt, dann schaut doch einfach mal auf der Seite Codecheck oder „Abenteuer Regenwald“ vorbei. Im übrigen gibt es von Codecheck auch eine App, mit der ihr Produkte auch auf Tierversuche oder andere Inhaltsstoffe untersuchen könnt!

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