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Enchanting Bermudas

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Von Kuba direkt zu den Bermudas. Einen größeren Kontrast hätte man wohl kaum haben können. Während hinter mir das laute dreckige und spottbillige Kuba liegt, bin ich nun auf einer Insel, die wie eine Mischung aus holländischer und englischer Kultur wirkt. Egal, wem du auf der Straße begegnest, du wirst freundlich gegrüßt. Und wenn ich freundlich meine, dann bedeutet das ohne Hintergedanken oder weil du blond bist. Alle halten sich hier an die Verkehrsregeln und die Dächer erstrahlen doch tatsächlich in leuchtenden weiß. Hier hatte ich fast schon ein schlechtes Gewissen als ich nach 4 Monaten Schlabberlook mit Jogginghose durch die Straße gelaufen bin. Betonung liegt auf fast, denn meine Bermudahose ist einfach zu kuschelig, weshalb ich sie nun trage.

Wahrscheinlich haben wir KUSis dieses verschlafene Städtchen St. George ziemlich aufgemischt, wobei wir dabei dieses Mal tatkräftige Unterstützung hatten. Die Regina Maris lag nämlich direkt neben uns. Sie ist ebenfalls ein Schulschiff, eben das holländische Pendant zu unserem Projekt. Nun ja, bei Ihnen läuft so einiges anders. Während unseres gemeinsamen Grillabends bin ich zum Beispiel die erste Sicherheitsronde gegangen, die je an Bord der Regina durchgeführt wurde. Ihr glaubt gar nicht wie die geguckt haben, als ich Ihnen als überaus verantwortungsvolle (hehe) Hafenwache erklärt habe, dass wir regelmäßig überprüfen, ob Wasser in den Bilgen ist oder es irgendwo brennt. Immerhin brachten sie uns einen neuen KUS-Song bei. Ich sage nur: Ich bin eins Blume!

Dieser Landaufenthalt bestand aber nicht nur aus an der Küste entlang joggen und irgendwelche Forts erkunden, sondern wir hatten auch eine Menge Unterricht. So habe ich in den letzten Tagen 2 Test geschrieben (Spanisch und Englisch) und einen Vortrag natürlich bestens vorbereitet gehalten. Ehrlich gesagt habe ich mich vorher extra zur Nachtwache gemeldet um mir Stichpunkte zu schreiben. Nun denn am Ende lief es dann, auf Deeptalk unterm Sternenhimmel mit Jonas hinaus. Also habe ich aus meinem Vortrag, der glücklicherweise eine Stadtführung auf Englisch war, eine kleine Show gemacht. Mit klischeehaften Regenschirm, Namensschild und peinlichem Käppi lässt sich Thors Travel Tips Tours doch auch viel besser vermarkten.

Nun möchte ich noch ein paar Insidertipps geben, falls es ein paar geschmackvolle Genies unter euch gibt, die eine Eingebung haben sollten:

  1. The Bermuda Parfumery – dieser Laden ist echt das, woraus Mädchenträume gemacht werden. Abgesehen davon, dass die Parfüms himmlisch riechen, kann man im Hinterhof erklärt bekommen, wie diese Parfüms hergestellt werden und außerdem High Tea genießen.
  2. Die Bermudas sind extrem teuer. Deshalb würde ich die Muffins aus den Supermärkten empfehlen. So lecker, so groß und bezahlbar!
  3. Joggen gehen im Umkreis von St. George ist wunderschön. Besonders ohne Stadtführer (man findet sich super zurecht) kann man so einiges entdecken.

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